Malen als Prozess - Ergebnis offen
Farben und Formen treffen zunächst beinahe zufällig zusammen.
Die Entwicklung des Bildes ist dem Zufall des Malprozesses überlassen.
Der Arbeits- ist gleichzeitig Wahrnehmungsprozess. Aus Intuition und
Emotion entwickeln sich nach und nach Zusammenspiele: Farben und Formen suchen sich und finden zueinander. Mal sehr harmonisch, mal
spannungsgeladen fügen sie sich zu einer Gesamtkomposition:
Verbindungen von klaren Flächen und Strukturen, Spannungen
zwischen Ruhe und Bewegung.
Die ursprüngliche Idee entwickelt und verändert sich. Malen als Prozess
heißt auch, dass eingeschlagene Wege wieder verworfen, d. h. übermalt,
verwischt, zerkratzt und völlig neu inszeniert werden.
Am Ende des Prozesses ist ein Gesamtklang, eine Symbiose aus Farbe
und Form gefunden:
Kunstwerke voll Energie und Emotion –
offen für
die Assoziationen des Betrachters.